Nach der Brauhaustour weiter durch Köln: Diese Veedel lohnen sich

Ben
Geschichtensammler
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Kölner Kompass

Nach der Brauhaustour weiter durch Köln: Diese Veedel lohnen sich

Viele Gäste merken nach einer Brauhaustour durch die Altstadt schnell, dass Köln sich nicht nur rund um den Dom, den Heumarkt und die Brauhäuser abspielt. Wer danach noch mehr von der Stadt entdecken möchte, sollte unbedingt auch andere Veedel, wie die Kölner ihre Stadtviertel nennen, erkunden.

Wir haben unsere Guides gefragt, in welchen Veedeln sie selbst gerne unterwegs sind und welche Orte sie Gästen empfehlen würden. Herausgekommen sind drei Viertel, die unterschiedlicher kaum sein könnten und genau deshalb typisch Köln sind.

Belgisches Viertel

Das Belgische Viertel gehört für viele Kölner zu den beliebtesten Orten für entspannte Abende. Statt historischer Brauhäuser und enger Altstadtgassen findet man hier kleine Cafés, Bars, Boutiquen und viele Menschen, die einfach draußen zusammensitzen und das Veedelsleben genießen.

Gerade rund um die Brüsseler Straße, den Brüsseler Platz und die Aachener Straße merkt man schnell, warum das Viertel so beliebt ist. Vor allem an warmen Tagen sitzen hier oft bis spät abends Menschen draußen zusammen. Vieles wirkt locker, spontan und unkompliziert.

Viele unserer Guides mögen das Belgische Viertel besonders wegen dieser entspannten Atmosphäre. Einige landen nach Touren selbst gerne noch hier auf ein letztes Getränk. Vom Heumarkt oder Dom kommt man mit der Bahn außerdem schnell bis zum Rudolfplatz und ist praktisch direkt mittendrin.

Wer nach der Brauhaustour also Lust auf ein modernes, lebendiges und gleichzeitig typisch kölsches Veedel hat, wird sich hier schnell wohlfühlen.

Ehrenfeld

Ehrenfeld zeigt nochmal eine andere Seite Kölns. Zwischen Street Art, kleinen Bars, internationalen Restaurants und Konzertlocations merkt man schnell, wie vielseitig die Stadt eigentlich ist.

Besonders rund um die Venloer Straße ist immer etwas los. Tagsüber sitzen Menschen in Cafés, abends füllen sich die Bars und viele Straßen bekommen fast schon eine festivalartige Stimmung. Wer nach der Brauhaustour noch Lust auf Bars, Musik oder ein lebendigeres Nachtleben hat, fühlt sich in Ehrenfeld meistens schnell wohl.

Unsere Guides empfehlen das Veedel besonders denjenigen, die gerne spontan unterwegs sind. In Ehrenfeld passiert oft genau das, was man sich von einem guten Abend wünscht: Eigentlich wollte man nur noch auf ein Getränk bleiben und plötzlich ist es deutlich später geworden als geplant.

Auch kulinarisch hat Ehrenfeld einiges zu bieten. Rund um die Venloer Straße findet man viele internationale Küchen und kleine Imbisse, die oft noch bis spät in die Nacht geöffnet haben. Wenn nach dem Kölsch später am Abend nochmal Hunger aufkommt, landet man schnell bei Falafel, Pizza oder Kebab. Besonders bekannt ist zum Beispiel das Kebabland auf der Venloer Straße 385, das viele Kölner irgendwann nach einer langen Nacht kennenlernen.

Wer aus der Altstadt kommt, startet am besten rund um den Bahnhof Ehrenfeld oder direkt entlang der Venloer Straße.

Auch die Street Art gehört mittlerweile fest zu Ehrenfeld dazu. An vielen Hauswänden, Innenhöfen und kleinen Seitenstraßen entdeckt man Kunstwerke, die das Viertel mitprägen und Ehrenfeld seinen besonderen Charakter geben.

Südstadt

Die Südstadt steht für genau das, was viele an Köln mögen: entspannte Stimmung, Veedelsgefühl und lange Abende draußen mit Freunden. Rund um den Chlodwigplatz und die Severinstraße sitzen die Menschen zusammen, trinken ein Kölsch und genießen einfach das Leben im Viertel.

Viele unserer Guides empfehlen die Südstadt besonders nach einem langen Tag in der Altstadt. Das Veedel wirkt etwas ruhiger, gleichzeitig aber typisch kölsch und sehr gesellig. Einige unserer Guides treffen sich auch privat gerne in der Südstadt, weil man hier gut ohne großen Plan in den Abend starten kann.

Typisch Südstadt ist vor allem die Mischung aus kleinen Kneipen, traditionellen Restaurants, Cafés und ganz normalem Alltagsleben. Vieles passiert hier spontan. Man trifft sich, bleibt länger sitzen als gedacht und zieht vielleicht noch weiter in die nächste Kneipe.

Wer nach dem Abend nochmal Lust auf Brauhaus Atmosphäre bekommt, findet auch in der Südstadt schöne Adressen wie das Früh em Veedel am Chlodwigplatz. Gerade dort bleibt man oft nochmal länger sitzen, bestellt ein Kölsch und vielleicht noch eines der typischen Brauhausgerichte.

Falls dabei später die Frage aufkommt, was man in einem Kölner Brauhaus eigentlich essen sollte, lohnt sich übrigens auch ein Blick in unseren Artikel über typische Brauhaus Spezialitäten.

Vom Heumarkt erreicht man die Südstadt mit der Bahn in wenigen Minuten, zum Beispiel rund um den Chlodwigplatz.

Gerade an warmen Tagen versteht man schnell, warum viele Kölner hier so gerne Zeit verbringen.

Köln hat viele unterschiedliche Seiten

Die Altstadt gehört für viele Besucher ganz selbstverständlich zu einem Köln Besuch dazu. Zwischen Brauhäusern, historischen Gassen und dem Dom bekommt man hier schnell ein Gefühl für die Stadt, ihre Geschichte und ihre Lebensart.

Wer danach noch weiter durch Köln zieht, merkt aber schnell: Auch die anderen Veedel haben ihren ganz eigenen Charakter und machen Köln genau deshalb so besonders.

Vielleicht ist genau das das Schönste an Köln. Dass man nach ein paar Stunden in der Altstadt denkt, die Stadt langsam zu verstehen und dann merkt, dass hinter jedem Veedel nochmal eine ganz neue Stimmung wartet.

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Lächelnde Frau und Mann umarmen sich und zeigen nach vorne in einem belebten Restaurant.

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